In Deutschland zählt die Barbe
wegen Veränderung ihres Lebensraumes zu den gefährdeten Fischarten.
Diese Veränderung kommt durch Flussverbauung (z.B. durch Wasserkraftanlagen)
und damit fehlende Durchgängigkeit des Flusslaufes und Minderung der
Wasserqualität zustande. Der Verband Deutscher Sportfischer e.V. hat
aus diesen Gründen die Barbe zum Fisch des Jahres 2003 gewählt.
Es soll damit ein Zeichen für eine Verbesserung der Gewässerqualität
unserer Flüsse und Bäche sowie einen Stopp weiterer Verbauungen
durch Wasserkraftanlagen gesetzt werden.| Steckbrief: Die Barbe (wissenschaftliche Bezeichnung: Barbus Barbus) Familie: Karpfenfische – Cyprinidae; gehört zu den Weißfischen Äußeres: Je nach Aufenthaltsort unterschiedlich. Rücken ist meist braun bis graugrün; die Flanken sind heller und glänzen goldfarben; der Bauch ist weiß und schimmert oft rötlich; Grundfärbung der Flossen grünlich-grau und oft zusätzlich rötlich gefärbt. Größe: Durchschnittlich 30-50 cm, kann bis zu 1 m lang werden Laichzeit: Mai – Juli Brutdauer: 10 – 15 Tage Verbreitung: Flüsse Mitteleuropas Typisches: Fast gerade Bauchlinie; rüsselartige Schnauze mit vier Barteln an der Oberlippe Gefährdung: Die Barbe gilt als gefährdete Fischart |